EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE ALTLANDSBERG
 



Ein Engagement für das Weihnachtsoratorium in Altlandsbergs Kirchen

Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage ...

 
So erklang es am 1. Advent 2016 in der Schlosskirche in Altlandsberg. Ja richtig, in der Schlosskirche. Der innere Zustand der evangelischen Stadtkirche ließ es bei den winterlichen Temperaturverhältnissen nicht zu, Künstler und Gäste für eine anderthalbstündige Aufführung der ersten drei Bach´schen Kantaten des Weihnachtsoratoriums in die, nur mit großen, baumaschinenähnlichen Heizlüftern zu temperierende Kirche einzuladen. Insofern eine gute Wahl für eine Alternative: Barockes erklang passenderweise in jüngst restauriertem, barockem Gemäuer.


© Enrico Konkel


Der Freundeskreis der Stadtkirche lud zusammen mit dem Veranstalter, der Evangelischen Kirchengemeinde Altlandsberg, zu diesem musikalischen Höhepunkt im Advent ein, der sicher für viele von uns zum Jahresende dazugehört wie der festlich geschmückte Tannenbaum in unseren Wohnzimmern. Beide stimmen uns immer wieder feierlich auf diese lichtvolle Zeit zu Beginn des Kirchenjahres ein.

Ebenso feierlich gelang es dem musikalischen Ensemble, bestehend aus den Solisten Bianca Reim (Sopran), Kathanka Heiligtag (Alt), Andreas Bornemann (Tenor) und Wolfram Teßmer (Bass), dem Orchester, den Berliner Kammersolisten sowie den seit Wochen engagiert probenden Chören der katholischen Kirchengemeinde St. Hubertus und der evangelischen Kirchengemeinden am Mühlenfließ und aus Altlandsberg unter dem Dirigat von Johannes Voigt auf leichte und dennoch konzentrierte Art, die Zuhörer in der bis auf den letzten Sitzplatz ausverkauften Schlosskirche in ihren Bann zu ziehen. Anderthalb Stunden gespannte Aufmerksamkeit und ein nicht abschwellender Beifall des Publikums zollten dem Ensemble so seinen Respekt für den musikalischen Höhepunkt am Ende des Jahres, dem so viele unzählige Stunden der Vorbereitung vorausgingen.

Die in nachklingender Begeisterung dem Dirigenten gestellte Frage nach einer Wiederholung der Aufführung im kommenden Jahr musste durch Johannes Voigt zur allgemeinen Ernüchterung aus vorrangig finanziellen Gründen mit einer Absage beantwortet werden. Die Zahlungen für die Miete der Schlosskirche und des Honorars der Ensemblemusiker übersteigen bei der Kapazität der Schlosskirche in Kombination mit dem Kartenpreis die Kostendeckung dieser wunderbaren Stunden.
Stecken wir deshalb jetzt wehmütig den Kopf in den Sand oder aber, und da bin ich mir auf Grund der enormen Nachfrage nach dem schnell erschöpften Kartenkontingent sehr sicher, suchen wir nach Lösungsmöglichkeiten für diese Herausforderung?

Bei beiden Kirchen hängen die wiederholte Aufführung des Weihnachtsoratoriums und damit vielleicht sogar der zarte Versuch der Begründung einer Tradition mit den finanziellen Mitteln zusammen.
Im Falle der Schlosskirche ist der Handlungsspielraum durch die Kapazität der Sitzplätze und somit der Einnahmen durch den Kartenverkauf sehr eingeschränkt. Dem kann nur durch die Erhöhung der Eintrittspreise begegnet werden.
Der eingangs beschriebene Zustand der Stadtkirche, dem seit Jahren die zahlreichen Bemühungen der Kirchengemeinde nach einer Innenraumsanierung abhelfen sollen, lässt derzeit eine Aufführung nicht zu. Auch hier sind finanzielle Mittel vonnöten, um neben der ästhetischen Gestaltung und Restaurierung im Inneren des Sakralbaus, den stundenweisen Aufenthalt durch eine permanent installierte Heizung zu gewährleisten. Zudem kommen Überlegungen hinsichtlich der Gestühlgestaltung zur besseren Nutzbarkeit für Konzerte und das kirchengemeindliche Leben hinzu.


Egal, welcher Aufführungsvariante Sie den Vorzug geben: Engagieren Sie sich für die Wiederholung der Aufführung des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach in einer unserer historischen Kirchen! Spenden Sie für die Finanzierung des Honorars des musikalischen Ensembles und somit für die Preisstabilisierung der Eintrittskarten oder für die Innensanierung der Stadtkirche, um gleichzeitig bei größerer Sitzkapazität und hervorragenden akustischen Verhältnissen mit noch mehr Zuhörern diesen musikalischen Höhepunkt zur Adventszeit zu teilen!eko


Herzlichen Dank!

Um Ihre Spende dem von Ihnen gewünschten Zweck zuordnen zu können, geben Sie bitte als Grund "Spende Weihnachtsoratorium" oder "Sanierung Stadtkirche" auf dem Überweisungsträger an.


© Carola Teichmann